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Streaming-Dienst Disney+: Starttermin, Kosten & Angebot


Sebastian Werner  

Um Streaming-Anbietern wie Netflix, Amazon Prime Video und YouTube TV nicht den Markt zu überlassen, startet der Mäusekonzern 2019 den eigenen Streaming-Service Disney+. Wir haben alle bisherigen Informationen zu dem Portal zusammengetragen.

Disney+: Start & Kosten des Streaming-Portals

Noch hat das Unternehmen keinen genauen Starttermin für sein Portal genannt, angepeilt ist ein Launch im Herbst 2019. Der späte Start hat unter anderem mit auslaufenden Lizenz-Rechten zu tun, die bis dahin noch bei Konkurrenten wie Netflix liegen. Zum Abo-Preis hat Disney ebenfalls noch keine genauen Angaben gemacht. Besonders hoch soll die Monatsgebühr aber nicht ausfallen, denn wie Konzern-Chef Bob Iger im letzten November bekannt gab, werde man deutlich niedriger als Netflix‘ Monatsgebühr von elf Dollar liegen — weil man (anfangs) deutlich weniger Inhalte hat. Analysten gehen aktuell von einer Monatsgebühr von sechs bis acht Dollar aus. Ob der Disney-Dienst früher oder später auch in Deutschland erhältlich sein wird, ist leider noch völlig unklar. Wir halten euch auf dem Laufenden.

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Welche Inhalte wird das Disney-Streaming-Portal bieten?

Anfangs möchte man sich inhaltlich zwar noch zurückhalten, auf lange Sicht kann der Dienst aber auf einen riesigen Fundus an Disney-Filmen und -Serien zurückgreifen. Zunächst einmal sind das alle 56 abendfüllenden Trick- und Animationsfilme des Studios, inklusive deren zahlreichen Direct-to-Video-Fortsetzungen. Hinzu kommen etwa 450 Filme, an denen Disney seit den 1940ern als Produktionsstudio beteiligt war, darunter beispielsweise „Tron“, „Flubber“ und die „Fluch der Karibik“-Reihe. Laut Hollywood Reporter sollen außerdem gut 7000 Episoden von Disney-Serien abrufbar sein.

Ein echter Löwenanteil kommt dann noch einmal aus den hochkarätigen Lizenzen dazu, die der Konzern in den letzten Jahren aufgekauft hat. Disney besitzt die Rechte an sämtlichen Pixar-Filmen, an allen Lucasfilm-Serien und Filmen („Star Wars“, „Indiana Jones“), an allen Marvel-Produktionen sowie an der Film- und Fernsehsparte von 21st Century Fox! Hinzu kommen zahlreiche Dokumentationen und Reportagen von National Geographic. In Zukunft landen Blockbuster wie „Captain Marvel“, „Toy Story 4“ und „Star Wars IX“ in Amerika nicht mehr auf Netflix, sondern direkt bei Disneys Streaming-Dienst.

Als wäre dieses Angebot nicht schon genug, möchte Disney dann auch noch zusätzliche Inhalte für seine Plattform produzieren. Schon jetzt angekündigt sind ein Live-Action-Remake von „Susi & Strolch“ sowie Buchverfilmungen von „Stargirl“, „Timmy Failure“ und „Togo“. Besonders beeindruckend sieht es im Serienbereich aus. Disney plant zwei Marvel-Serien mit Falcon, Winter Soldier & Vision sowie mit Loki & Scarlet Witch. Außerdem sind zwei „Star Wars“-Realserien in Arbeit: „The Mandalorian“ und ein „Rogue One“-Spin-off über Cassian Andor. Erklärtes Ziel für Disney sind vier bis fünf eigenproduzierte Filme und fünf Serien pro Jahr.

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